Theorie:

Einen Punkt, der auf einer Geraden liegt und die Gerade in zwei Teile  (bzw. Strahlen) teilt, nennt man Anfangspunkt der beiden Strahlen.
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Der Punkt \(A\) teilt die Gerade \(a\) in zwei Strahlen. Da es in der Aufgabe wichtig ist, welchen Strahl man betrachtet, markiert man auf der Geraden noch zwei Punkte \(B\) und \(C\), und benennt die Strahlen als Strahl \(AB\) und Strahl \(AC\).
 
Wichtig!
Der erste Punkt in der Bezeichnung eines Strahles ist immer sein Anfangspunkt.
Ein Winkel besteht aus einem Punkt und aus zwei von diesem Punkt ausgehenden Strahlen. Diese Strahlen nennt man Schenkel eines Winkels, und den gemeinsamen Anfangspunkt nennt man Scheitel eines Winkels.
 
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Einen Winkel bezeichnet man mit drei großen lateinischen Buchstaben KMN oder mit kleinen griechischen Buchstaben, zum Beispiel, α.
 
Wichtig!
Den Winkel KMN kann man auch NMK benennen, der Buchstabe des Scheitels soll in der Mitte geschrieben werden.
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Die Strahlen \(n\) und \(m\) mit dem gemeinsamen Anfangspunkt \(M\) teilen die Ebene in zwei Teile: in den Bereich des Innen- und des Außenwinkels.
Mit dem Winkel kann man den Bereich des Innenwinkels definieren. Dann gehören die Punkte \(A\) und \(B\) nicht zu dem Winkel M, und die Punkte \(C\), \(D\) und \(E\) gehören zum Winkel M.
 
Zeichnet man zwei Strahlen, die von einem Punkt ausgehen, bildet der Innenraum einen Winkel und der Außenraum den anderen Winkel.
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Liegen beide Schenkel eines Winkels auf einer Geraden, nennt man so einen Winkel gestreckter Winkel.
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Jeden von beiden Teilen, in denen der gestreckte Winkel die Ebene teilt, nennt man den Innenraum dieses Winkels.
 
Zieht man einen Strahl in dem Innenraum des Winkels mit dem Anfangspunkt im Scheitel des Winkels, teilt dieser Strahl den gegebenen Winkel in zwei Winkel.
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