Theorie:

Ein Körper schwimmt in einer Flüssigkeit mit der Bedingung, dass die Auftriebskraft gleich der Gewichtskraft ist: FA=FGewichtskr.
Um die Auftriebskraft zu berechnen, multipliziert man die Dichte der Flüssigkeit mit der Fallbeschleunigung (\(g=9,8\) N/kg) und mit dem Volumen des in die Flüssigkeit eingetauchten Körpers:
 
FA=ρFgVKörperteil
 
Die Gewichtskraft wird mit der folgenden Formel berechnet:
FGewichtskr.=mg=ρK.Vganz.K.mg
 
Man setzt die entsprechenden Werte in die Formel ein und bekommt:
ρFgVKörperteils=ρKörpersVganzenKörpersgρFVKörperteils=ρKörpersVganzenKörpersVKörperteilsVganzenKrpers=ρKörpersρFlüssigkeit

Je kleiner das Verhältnis der Dichte des schwimmenden Körpers zur Dichte der Flüssigkeit ist, desto kleiner ist der Teil des Volumens des in die Flüssigkeit eingetauchten Körpers.
 
VKörperteilsVganzenKörpers=ρKörpersρFlüssigkeit
 
Ein Kieferbalken schwimmt im Wasser und taucht nur zur Hälfte ins Wasser ein, weil die Dichte des Kiefers 12 Mal der Dichte des Wassers entspricht.
 
brevno.jpg
 
Ein Eisberg sinkt ins Wasser um 910 ein, weil die Dichte von Eis 910 der Dichte des Wassers beträgt.
 
Das bedeutet, dass ein Teil des Eisbergs, die sich unter dem Wasser befindet, \(9\)-mal größer als der Teil des Eisbergs über dem Waser ist. Deshalb sind die Eisberge für die Schiffe gefährlich.
 
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