Theorie:

Das Produkt des Vektors a mit der Zahl k ist jener Vektor b, für den gilt b=ka.
Dabei gilt: 
1) für k>0 sind die Vektoren a und b gleichgerichtet (parallel);
2) für k<0 sind die Vektoren a und b entgegengerichtet (antiparallel).
Für k=0 ergibt sich b=0, d.h. b=0, weil der Nullvektor der einzige Vektor mit der Länge \(0\) ist.
 
Beispiel:
Der Vektor 2a ist zweimal länger als der Vektor a und zeigt in dieselbe Richtung.
Beispiel:
Der Vektor a3 oder 13a ist dreimal kürzer als der Vektor a (oder hat die Länge, die ein Drittel von der Länge des Vektors a beträgt) und ist in die entgegengesetzte Richtung gerichtet.
Beispiel:
1) Multipliziert man einen beliebigen Vektor mit null, bekommt man den Nullvektor: 0b=0.
2) Die Multiplikation mit 1 ändert nichts: 1c=c.
3) Multipliziert man den Vektor mit 1, bekommt man den zu ihm entgegengesetzten Vektor, weil nur seine Richtung entgegengesetzt wird: 1d=d.
 
Wichtig!
Ist der Vektor a kollinear zum Nichtnullvektor b, gibt es eine Zahl k, mit a=kb.
Ihr absoluter Wert wird folgendermaßen berechnet: k=ab 
(Folgerung aus der Gleichung b=ka). Das Vorzeichen ist aber von der Orientierung der beiden Vektoren abhängig (sind sie gleichgerichtet, ist das Vorzeichen positiv; sind sie entgegengerichten, ist das Vorzeichen negativ).
 
Beispiel:
Der Vektor a ist zweimal länger als der Nichtnullvektor b. Bestimme die Zahl k, die a=kb erfüllt.
k=ab=2, d.h. die möglichen Werte sind k1=2 und k2=2.
 
Sind die Vektoren entgegengerichtet, braucht man nur den negativen Wert; sind die Vektoren gleichgerichtet, braucht man nur den positiven Wert.