Theorie:

Wir erinnern uns an die Multiplikation eines Vektors mit einer Zahl k0: Man erhält dabei zwei kollineare Vektoren, die entweder parallel (für k>0) oder antiparallel (für k<0) sind. Die Längen der Vektoren unterscheiden sich um das \(k\)-Fache.
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Es gilt auch:
Sind zwei Vektoren kollinear, ist es möglich die eindeutige Zahl k0 zu bestimmen, sodass b=ka.
Für nicht kollineare Vektoren gilt, dass jeder Vektor in der Ebene als c=ka+mb ausgedrückt werden kann. Man sagt, dass der Vektor c in die Vektoren a und b zerlegt wird. Die Zahlen \(k\) und \(m\) werden Koeffizienten genannt.
 
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Wählt man zwei nicht kollineare Vektoren auf den Koordinatenachsen aus deren Länge der Einheitsstrecke dieses Koordinatensystems entspricht, so nennt man diese Vektoren Koordinatenvektoren, die mit i und j bezeichnet werden.
 
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Jeder beliebige Vektor a kann als Linearkombination der Vektoren i und j geschrieben werden, d.h. hier beispielsweise als a=3i+2j.
In dieser Zerlegung werden die Koeffizienten der Koordinatenvektoren die Koordinaten des Vektors a genannt.
Man schreibt: a3;2.
 
Der Vektor a kann verschoben oder vom Koordinatenursprung ausgehend gezeichnet werden. In beiden Fällen hat der Vektor die gleichen Koordinaten, da es möglich ist, im Koordinatensystem auch die Vektoren i und j zu verschieben und so die Koordinaten der Vektoren unabhängig von ihrer Lage im Koordinatensystem zu bestimmen.
 
Die Differenz zwischen den Abszissen (den \(x\)-Koordinaten) des Ausgangs- und des Endpunkts eines Vektors ist die Abszisse des Vektors und die Differenz zwischen den Ordinaten (den \(y\)-Koordinaten) des Anfangs- und des Endpunktes eines Vektors ist die Ordinate dieses Vektors.
 
 
Die Koordinaten von Gegenvektoren haben entgegengesetzte Vorzeichen.
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