Theorie:

Die Funktion y=cosx ist auf der ganzen Zahlengeraden definiert. Ihr Wertebereich ist das Intervall −1;1.
Folglich liegt der Graph dieser Funktion zwischen den Geraden y=−1 und y=1.
Da die Funktion y=cosx periodisch mit Periode 2π ist, genügt es ihren Graphen in einem Intervall mit der Länge 2π, z.B. auf der Strecke −π≤x≤π zu erstellen, dann ist der Graph in den Intervallen, die man anhand der Verschiebung der ausgewählten Strecke - 2πn,n∈ℤ, derselbe.
Die Funktion y=cosx ist ungerade. Deshalb liegt ihr Graph symmetrisch zur \(y\)-Achse.
Um den Graphen auf der Strecke −π≤x≤π zu erstellen, genügt es ihn für 0≤x≤π zu erstellen, dann kann man ihn symmetrisch zur \(y\)-Achse ergänzen.
 
Finden wir ein paar Punkte, die zum Graphen gehören - auf der Strecke 0≤x≤π.cos0=1cosπ6=32cosπ4=22cosπ3=12cosπ2=0cosπ=−1 
 
 
cosx1.png
Die Eigenschaften der Funktion y=cosx
1. Der Definitionsbereich ist die Menge ℝ aller reellen Zahlen. 
 
2. Der Wertebereich ist das Intervall −1;1.
 
3. Die Funktion y=cosx ist periodisch mit Periode 2π. 
 
4. Die Funktion y=cosx ist ungerade. 
 
5. Die Funktion y=cosx nimmt:
- den Wert \(0\) an, wenn x=π2+πn,n∈ℤ; 
- ihren größten Wert \(1\) an, wenn x=2πn,n∈ℤ 
- ihren kleinsten Wert \(-1\) an, wenn x=π+2πn,n∈ℤ  
- positive Werte im Intervall −π2;π2 und in den Intervallen, die man anhand der Verschiebung des Intervalls um 2πn,n∈ℤ bekommt, an.
- negative Werte im Intervall π2;3π2 und in den Intervallen, die man anhand der Verschiebung des Intervalls um 2πn,n∈ℤ erhält, an.
 
6. Die Funktion y=cosx
- steigt im Intervall π;2π und in den Intervallen, die man anhand der Verschiebung des Intervalls um2πn,n∈ℤ bekommt
- fällt im Intervall 0;π und in den Intervallen, die man anhand der Verschiebung des Intervalls um2πn,n∈ℤ erhält.