Theorie:

Häufig ist es bei der Berechnung von Integralen praktisch, neue Variablen einzuführen.
Anstatt \(x\) kann man eine neue Variable - nennen wir sie \(t\) - benutzen, die zu \(x\) in einem (je nach Situation wählbaren) Zusammenhang steht. Wichtig ist, dass nicht nur das \(x\) selbst, sondern auch der Integraloperator \(dx\) mittransformiert wird:
Wenn x=φ(t), dann dx=φ′(t)dt.
 
Beispiel:
1)
∫dxx−25x−2=tx=t+2dx=(t+2)′dt=dt∫dxx−25=∫dtt5=−14t4+C=−14x−24+C
 
2)
∫x2dxx3+13t=x3+13x2dx=x3+13′dx3=dt3∫x2dxx3+13=∫dt3t=lnt3+C=lnx3+133+C
 
3)
∫sin5xcosxdxt=sinxdt=(sinx)′dx=cosxdx∫sin5xcosxdx=∫t5dt=t66+C=sin6x6+C